Mündliche Prüfung

Heute stand ich auf und war so nervös wie sonst kaum. Schnell eine Zigarette zum Frühstück und weiter Biologie lernen. Genauso wie die Tage zuvor...
Komischerweise fühlte ich mich endlich einmal gut vorbereitet, was sonst nicht häufig der Fall ist. Doch dieses Mal war ich davon überzeugt, dass ich es wohl kann und es meinen Lehrern zeigen werde !
30 Minuten vergingen schnell. Ich konnte und durfte mir nicht sicher darüber sein, wie es gelaufen ist, doch ein schlechtes Gefühl hatte ich nicht, wenn ich ehrlich zu mir bin.
Als auch die anderen mit ihrer Prüfung fertig waren, begannen wir zu feiern, da wir unser Abitur nun voraussichtlich geschafft hätten. In dem Glauben war auch ich, bis zu der Bekanntgabe der Noten. Nicht einmal meine Lehrerin selbst äußerte sich dazu, stattdessen teilte uns ein Direktor, der nicht einmal von unserer Schule kam, uns die Ergebnisse mit. Alle applaudierten für diejenigen, die bereits mehr oder minder gut bestanden haben. Und dann war ich an der Reihe. Ich war fast überzeugt davon, dass es mindestens eine Drei sein müsse, doch man belehrte mich kalt des Besseren. Ein Punkt. In diesem Moment wusste ich gar nichts mehr und darf mir ab sofort über nichts mehr sicher sein. Ich habe keine Lust mehr zu feiern, keine Lust zu essen, keine Lust überhaupt irgendetwas zu tun. Mein Kopf ist leer und meine Augen voller Tränen. Ab heute ist meine Zukunft plötzlich so unsicher, obwohl ich mir bisher doch immer so sicher war. Doch diese Prüfung änderte alles für mich, da ich mit einem solchen Ergebnis niemals gerechnet hätte, da es mir ja schließlich zu verstehen gibt, dass ich nichts gewusst haben soll...
Aber über eins bin ich mir nun gewiss: Lehrer sind wirklich keine Menschen.

1 Kommentar 22.5.12 18:18, kommentieren

Einsicht

Mein Kopf ist voller Gedanken und dennoch bin ich mir unschlüssig, an was ich denken soll.

Aber ich bin mir nun endgültig sicher darüber, wie sehr ich ihn liebe. Diese Einsicht wurde in letzter Zeit manchmal mehr, manchmal weniger beeinflusst, doch nun kann ich dazu wieder konkrete Stellung nehmen.

Ich liebe ihn wirklich sehr!

Nach dem heutigen Tag würde ich sogar behaupten, dass dies auf absoluter Gegenseitigkeit beruht, da die letzten Stunden wirklich fabelhaft waren. Nun kann ich bloß hoffen, dass dieses Gefühl laaange anhalten wird. Dabei komme ich auf einen Satz zurück, den ich hier einst bereits verfasste:
"Es ist schon mal ein Anfang Neuanfang, für eine niemals endende Liebe"...

 

1 Kommentar 25.7.11 23:42, kommentieren

Der Seelenbrecher

Sommerferien 2011, voraussichtlich die letzten in meinem Leben. Ich habe eine Woche sturmfrei, welche jedoch morgen abend bereits wieder vorbei ist, was ich nicht für negativ halte, denn die Woche war nicht so wundervoll, wie ich sie mir einst vorgestellt habe.

Sie begann letzten Samstag, als mich mein Freund in seiner Heimat am Bahnhof abholte. Ich hatte vor, eine Nacht bei ihm zu bleiben, damit wir am Sonntag gesund und munter zusammen weiter zu mir fahren könnten. Doch es verlief anders, als ich es mir vorgestellt hatte. Er wollte sonntags nicht mit zu mir, wie so oft in letzter Zeit. Wenn ich bei ihm bin ist seine Welt rosa, wünsche ich mir, dass er mich besuchen kommt, dann will er nicht, und seine Laune schlägt quasi von rosa auf schwarz um. Ich kann mir nicht erklären, wieso das im Moment so ist, und ich bin mir nicht einmal mehr sicher, ob nur ich das so sehe und sonst niemand...

Demnach blieb ich also noch eine weitere Nacht bei ihm, obwohl ich nach zwei Wochen (ich kam aus dem Urlaub), auch gerne mal wieder in meinem eigenen Bett geschlafen hätte. Aber wenn es ihn doch glücklich macht...So fuhren wir also vergangenen Montag gemeinsam zu mir und ich war so froh endlich wieder zu Hause zu sein. Bloß ihm schien es nicht so gut zu gefallen wie mir, weshalb ich mit aller Kraft versuchte, ihm die kommenden Tage so schön wie möglich zu machen. Ich glaube, dass dies mir zwischenzeitlich auch sehr gut gelungen ist, da mir wir beide ziemlich glücklich zu sein schienen. Dieses Hoch hielt dann immer an, bis mich einer meiner Freunde versuchte zu erreichen. Noch nie zuvor hat er mir seine Ablehnung ihnen gegenüber so deutlich gemacht. Solange er bei mir war durfte ich sie nicht einladen, weder zum Kaffee, noch zum grillen, noch zu sonst irgendwas. Er sagte, er würde sie nicht aushalten, dabei sind es doch meine besten Freunde. Doch ich wollte nicht, dass er wohlmöglich gehen würde, weshalb ich die Zweisamkeit zwischen uns bewahrte. Trotzdem ging er am Donnerstag fort. Es tat weh, dieses Gefühl allein zu sein. Am Abend jedoch, als sich die kommende Nacht bereits bemerkbar machte, nahm mich dieses unwohle Gefühl der Einsamkeit immer mehr ein. Ich konnte und ich wollte die Nacht nicht alleine in einem dunklen leeren Haus verbringen. Also rief ich ihn an und bat ihn darum, bitte wieder zu mir zurückzukommen. Eine kurze Zugfahrt schien für ihn jedoch unmöglich, woraufhin ich meine Schlüssel nahm und zum Bahnhof lief. Bald war ich bei ihm!

Der Tag endete wohlwollend, wir verstanden uns gut und ich musste nicht allein sein. Doch der heutige Morgen begann bereits schrecklich. Wir sind noch nicht einmal richtig wach gewesen und schon war die Stimmung zwischen uns sehr angespannt. Er wusste genauso gut wie ich woran das lag. Heute Abend ist der Abend aller Abende. Der Letzte, um genau zu sein, an dem wir alle zusammen grillen und was trinken wollen. Natürlich soll er da nicht fehlen und er weiß genau, wie sehnlichst ich mir seine Anwesenheit wünsche. Doch es schien mir so, als sei es ihm egal. Er will lieber mit seinen Kumpels saufen gehen, was er ja sonst so "selten" tut. Sein Argument ist, er will endlich mal wieder was mit seinen Kollegen machen und meine Freunde will er nicht sehen, die sind ihm scheiß egal.

Jetzt sitze ich hier wieder alleine, und warte darauf, dass eine Stunde um die Nächste verstreicht. Mein Herz tut weh, da wir im Streit auseinandergingen. Dabei wollte ich doch nur, dass er bei mir ist, nur noch diesen einen Tag, so wie wir es uns zuvor auch vorgestellt haben. Doch viele dieser Vorstellungen verliefen sich ins Leere. Ich habe versucht, in der Zeit er hier war, alles für ihn zu tun, damit es ihm gut geht und er unbekümmert und glücklich sein kann. Ich habe auf ihn gehört, niemanden eingeladen, war nur für ihn allein da. Wieso kann er mir nicht jetzt diesen einzigen Gefallen tun, damit auch ich den Tag genießen kann? Oder verlange ich zu viel? Einerseits ja, andererseits nein. Momentan fühle ich nichts mehr. Wofür gibt man sich immer so viel Mühe und versucht es allen Recht zu machen, wenn man am Ende immer wieder enttäuscht wird...

1 Kommentar 22.7.11 13:54, kommentieren

Unter Muschi's

Heute Abend ist meine aller liebste lieblings Muschi Melanie da !
Yipieh, endlich sind wir wieder vereint xD!
Passt auf, liebe Leute! Jetzt kommen WIR!!! :P

8.11.09 00:10, kommentieren

fehlende Emotionen...

Es ist 20.33Uhr. Montag. Wochenbeginn. Der Stress geht wieder los, bzw. er geht wieder voll und ganz weiter!
Schule war auch heute wieder so, wie sie sonst auch für mich ist. Ein ewiger Kreis aus Langeweile, Stress und fehlender Motivation. Doch was kann man auch schon als Einziger unter vielen anderen Menschen erreichen, wenn sie einem nur Missverständnis und Ablehnung entgegen bringen?
Hilflos verstrichen langsam die Stunden, in denen mein Blick nie von der Uhr wich. Gespannt wartete ich auf den Gong, den Ton, der endlich alles beenden konnte!
Und plötzlich war ich wieder frei. Alle Ängste verschwanden und aufeinmal drehten sich meine Gedanken nicht nur mehr um Noten, Klausuren, ungerechte Lehrer und fiese Mitschüler! Nein, nun konnte ich mein Leben für ein paar Stunden genießen! Das Glück ausleben, was mir bis zu dem Zeitpunkt immer geblieben ist! Glück, was sich in der Liebe wiederspiegelte, die ich immer bekam! Liebe, die meine Eltern mir stets und ständig entgegenbringen, die meine Geschwister ausstrahlen und die mein Freund mir gibt! Ich möchte bloß DANKE sagen, denn dieses Geschenk ist das, was mich hier noch hält!

1 Kommentar 21.9.09 20:38, kommentieren

Neue Frisur - Neuer Lebensabschnitt

Wie es der Titel schon sagt, heute war ein Tag, der viel an meinem Aussehen veränderte.
Wie lange habe ich gewartet, wie oft habe ich mich danach gesehnt, solch lange Haare zu haben, wie ich sie bis vor kurzem noch hatte.
Ich wollte mich zuerst auch nicht von ihnen trennen, selbst spitzenschneiden wäre schon zu viel gewesen, aber man braucht auch mal Mut zur Veränderung!
Also habe ich zugestimmt. Kurz danach war es auch schon zu spät, um diese Entscheidung zu bereuen. Denn als ich zu Boden blickte, sah ich schon all meinen Stolz dort unten liegen!
Nur noch einmal hier schneiden, einmal dort schneiden - fertig!
Schon wurde mir der Spiegel hingehalten, um das Werk auf meinem Kopf begutachten zu können.
Vorsichtig und mit einem unwohlen Gefühl im Magen, richtete ich meinen Blick in den Spiegel....es war anders. Ich musste kräftig schlucken und versuchte das Gefühl in mir zu beurteilen. Es war eine Mischung aus Skepsis, Horror und Bewunderung. Bewunderung vor diesem Mut, den ich wirklich gehabt haben musste, als ich mich zu der neuen Frisur überreden ließ.
Mittlerweile laufe ich nun schon ein paar Stunden so rum. Man gewöhnt sich im Laufe der Zeit an das Gefühl, wenn man sich mit der Hand durch die Haare fährt. Es fühlt sich einfach nach nichts mehr an.
Ich selber finde diesen Zustand momentan noch ganz witzig, was aber auch daran liegen kann, dass niemand meiner Freunde mich schon so zu Gesicht bekommen hat.
Ich bekomme aber langsam Panick, denn morgen werden sich die Blicke meiner Klassenkameraden auf meine Haare fallen und verwundert werden sie mich fragen "Wieso hast du das gemacht?!". Ich denke nicht, dass meine neue Frisur überhaupt irgentjemandem gefallen wird. Ich weiß nicht wieso, aber ich habe mich schon daran gewöhnt keine Komplimente der Klasse zu bekommen.
Angst macht sich breit. Angst vor den Reaktionen der Anderen.
Bloß aus welchem Grund, zerbreche ich mir grade den Kopf darüber, was andere über mein Aussehen denken? Das war mir sonst doch auch immer egal? Vielleicht möchte ich versuchen, mich ja auf diese Art und Weise wenigstens ein bischen in die Klassen"gemeinschaft" zu intigrieren. Aber was soll's. Klasse ist irgentwo ja auch nur eine Klasse. Spätestens in 5 Jahren haben alle von uns vergessen, dass es die Anderen überhaupt einmal gab. Diese Erkenntnis bringt mich vorran. Langsam verfliegt die Angst, mich morgen vor der Klasse "präsentieren" zu müssen. Dafür kommt eine Neue, welche mich noch viel viel mehr erschaudern lässt! Denn...was wird Schatz dazu sagen?! Ooooh, er hat es mir verboten ^.^! Los, los Ina, bringe deine Gedanken auf etwas, was dir die Situation einfacher erscheinen lässt! Hmm...er muss meine Person lieben und nicht meine Haare? Ist vielleicht ein etwas beruhigender Punkt, dennoch schwindet dessen Überzeugungskraft immer mehr.
Naja, belassen wir es dabei.
Immerhin ist heute ein Tag, der mich und, ich hoffe auch meinen Freund, lächeln lässt! Denn wir sind nun genau zwei Monate zusammen! Es klingt vielleicht nach nicht sehr viel, aber für mich ist es von sehr großer Bedeutung, denn es ist eine ausgesprochen wunderbare Beziehung mit einer ausgesprochen wunderbaren Person!
Außerdem, ist es schon mal ein Anfang, für eine niemals endende Liebe ^.^


1 Kommentar 4.6.09 21:17, kommentieren

da bin ich wieder!

Lang, lang ist's her, seitdem ich das letzte mal hier war, um meinen Blog weiter auszuführen.

Es sind viele Wochen vergangen, eine lange Zeit, die viele neue Ereignisse mit sich brachte und alte Gedanken und Hoffnungen verschwinden ließ.

Ich bin nun vergeben.
Ich finde, dass das Wort "vergeben" an Bedeutung verloren hat. Es ist meiner Meinung nach nämlich mehr, als ein bloßes Zusammensein zweier Menschen.
Nein, es ist 1000mal mehr als das!
Es ist Liebe, Zusammenhalt, Glück, Vertrauen und all das, was ich nicht mehr vermag in Worte zu fassen!
Außerdem löst es das wohl schönste Gefühl aus, welches ein Mensch empfinden kann!

Genau aus diesem Grund, das ich -vergeben- bin, bin ich eines der glücklichstes Mädchen dieser einfach gestrickten Welt!
Zumindest behaupte ich dies einmal, denn meine momentane Stimmung ist so unbeschreiblich gut, dass sie bis in die Unendlichkeit reicht, was sicher nicht viele von ihrer Situation behaupten können...

Auch bin ich vor zwei Tagen um wieder ein Jahr älter (und somit vielleicht auch reifer ;D ) geworden.
Es war ein unvergesslicher Tag. Einfach unbeschreiblich schön! An dem eigenem geburtstag kommt man nämlich stetig in den Genuss, ALLE seine besten Freunde um sich herum zu haben, mit ihnen zu lachen, zu tanzen, sich zu freuen. Einfach miteinander glücklich zu sein und das Leben genießen!

Jedoch ist durch den unabwechslungsreichen Schulalltag eine Menge der guten Laune vom Wochenende wieder verflogen. Es macht wütend, nein-eigentlich macht es traurig, zu sehen, wie sich diese Möchtegern-Pädagogen aufführen!
Unser Verhalten wird stets begutachtet und daraufhin bemängelt, doch ihres ist angeblich immer "angemessen".
Dann verstehe ich aber nicht, was daran angemessen ist, einen schüchternen Schüler sich rauszupicken, vor die Klasse zu stellen und ihn Dinge zu fragen, von denen auch der Lehrer überzeugt ist, dass der betroffene Schüler sie nicht beantworten kann?
Ich finde, dass es eine Form der Bloßstellung und Demütigung ist! Ich bin davon fest entschlossen und habe es mir daraufhin nicht verbieten lassen, meine Meinung anzumerken.
Obwohl ich wusste, mit was für Folgen ich rechnen musste:
Für mich ging ab diesem Zeitpunkt der "Unterricht" vor der Tür des Klassenraums weiter. Nach Beendung der Stunde wurde dann, wie es auch nicht anders zu erwarten war, mein Verhalten bemängelt...


Belassen wir es dabei.

Ich werde jetzt lieber noch den Rest des Abends in vollkommender Ruhe genießen!


Bis bald...






19.5.09 20:50, kommentieren